Nützliche Infos zum Thema Markisen und Gartenmöbel
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Jedermann freut sich, wenn die Temperaturen im Sommer nach oben klettern und wir mit unzähligen Sonnenstunden verwöhnt werden. Um unsere Haut vor der schädlichen UV-Strahlung zu schützen, tragen wir, bestenfalls in regelmäßigen Abständen Sonnencreme auf. Doch während unsere Haut den ausreichenden Schutz erhält, vergessen wir oft, dass auch unsere Gartenmöbel vor zu starker Sonneneinstrahlung geschützt werden müssen. Wer nun glaubt, dass es sich bei dieser Aussage um einen Scherz handelt, wird vielleicht umgestimmt, wenn er folgendes Szenario wieder erkennt: die Gartenmöbel wurden vor wenigen Jahren gekauft und jeden Sommer mit Freude genutzt. Doch so langsam zeigen sich an den Ecken und Kanten leichte bis mittelstarke Verfärbungen, welche die Optik immens beeinträchtigen. Im schlimmsten Fall hat nicht nur das „Äußere“ gelitten, auch das Material ist irreparabel geschädigt worden, so dass solche Möbel lediglich noch ein Fall für den Sperrmüll sind.
Viele Gartenbesitzer eilen jetzt in den nächsten Baumarkt und sind erleichtert, wenn die neue Garnitur mit „UV-beständig“ ausgezeichnet ist. Doch UV-beständig waren ja auch die alten Möbel – eben nur nicht sehr lange. De facto gibt es momentan kein Material, dass sich auf ewig gegen die Strahlung der Sonne zur Wehr setzen kann. Allerdings gibt es sehr wohl Materialien, die über mehrere Jahre für eine gleich bleibend gute Qualität garantieren, die sich selbst bei intensiver UV-Strahlung nicht verfärbt und verformt. Solche Materialien gehören zur großen Klasse des Polyrattans und heißen Rehau, Hularo oder Virofiber. Durch standardisierte Testverfahren wird dem Kunden für eben diese beständige Qualität garantiert – die natürlich auch ihren Preis hat. Wer jedoch Terrassen- und Gartenmöbel besitzt, die aus einem anderen Material bestehen, kann dem Verbleichen auch vorbeugen, indem man die Garnitur mit Hilfe einer Markise schützt. Denn beliebte Gartenmöbelmaterialien, wie Loom oder Rattan sind, entgegen vieler Vorurteile, nur bedingt im Außenbereich einsetzbar, da sie meist sehr sensibel auf Feuchtigkeit und UV-Strahlung reagieren. Und eine Markise schirmt die Möbel vor eben diesen Witterungen ab – und hilft auch jedem Gartenbesitzer einen kühlen und trockenen Kopf zu bewahren. Doch Markise ist nicht gleich Markise. Auch hier sollte man sich vorher über die Eigenschaften der jeweiligen Stoffe informieren. Denn nicht alle, hindern die schädliche UV-Strahlung am Eindringen und damit am Verbleichen der Möbel. So gehört beispielsweise Acryl zu den Materialien, die Mensch, Tier und auch Möbel vor allen möglichen Witterungsverhältnissen schützt und eben vor der „bösen Strahlung von oben“. Ebenso werden Markisentücher aus Polyester vom Fachmann immer dann empfohlen, wenn es um Resistenz gegenüber Sonne, Nässe und Schmutz geht. Und auch wenn eine Markise eine praktische Erfindung ist, um vor oben genannten Einflüssen zu schützen, sollten sich Gartenbesitzer darüber im Klaren sein, dass man Gartenmöbel nicht vollständig vor den Folgen der UV-Strahlung schützen kann – dieser aber sehr wohl, eben durch eine Markise – entgegenwirken kann. Wer aber Rattan- oder Loommöbel besitzt, sollte diese nur dann nach draußen räumen, wenn sie wirklich gebraucht werden und diese keinesfalls, ohne Schutz, draußen stehen lassen. Denn so werden Regen und Sonne ihr Übriges tun, so dass die Möbel, im schlimmsten Fall, schon nach kürzester Zeit unbrauchbar sind.